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  1. Fahrradversicherungen im Urlaub – wer haftet bei Unfall, Diebstahl oder Vandalismus?

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    Das eigene Fahrrad auf Reisen mitnehmen ist heutzutage kein Problem mehr. Selbst auf langen Flugreisen werden sie gegen einen kleinen Aufpreis im Frachtraum befördert. Am Ziel angekommen können jedoch Probleme entstehen, wenn keine entsprechende Absicherung vorliegt. Eine Reiseversicherung ist dann oftmals eine Option, um sich vor Diebstahl oder einem Unfall zu schützen.

    Mögliche Gefahren im Urlaub

    Der Urlaub mit dem Fahrrad ist für viele etwas Besonderes. Radreisen werden immer beliebter. Wer mit dem Rad unterwegs ist, muss sich jedoch auch den Gefahren bewusst werden. Auf unbekannten Strecken kann man sich schnell einmal überschätzen und es kann zu Unfällen kommen. Das Fahrrad, man selbst oder auch andere Personen können dann geschädigt werden.

    Es besteht aber ebenso das Risiko von Diebstahl und Vandalismus. Das Fahrrad kann beispielsweise im Hotel oder unterwegs nicht immer an einem sicheren Platz abgestellt werden. Diebe könnten es dann entwenden. Ebenso könnten Fremde die Reifen zerstechen oder irgendwelche Teile, wie beispielsweise den Sattel stehlen. Den Ärger hat in jedem Fall der Besitzer. Zum Schutz davor kann eine Vollkasko Fahrradversicherung vor dem Antritt der Reise abgeschlossen werden.

    Arten von Versicherung für die Fahrradreise

    Für die Reise mit dem Fahrrad gibt es verschiedene Versicherungsmodelle, die es sich lohnt einmal genauer anzuschauen, um das passende zu finden.

    • Fahrradversicherung speziell für Fahrradreisen
    • kombinierte Fahrradversicherung für Reisen
    • Fahrradversicherung

    Die Fahrradversicherung speziell für Fahrradreisen

    Das Allroundpaket bietet die Fahrradversicherung speziell für Reisen. Sie besteht aus einer Fahrraddiebstahl-Versicherung, einer Fahrradschutzbrief-Versicherung, einer Gesundheits-Assistance und einer Reise-Assistance. Sie leistet dementsprechend im Urlaub Hilfe bei Pannen, Unfällen und Diebstahl. Diese Form der Versicherung bietet einen Schutz für Reisen, die bis zu 93 Tage andauern und ist auch für E-Bikes gültig. Zudem wird eine Erreichbarkeit von rund um die Uhr gewährt.

    Im Notfall kann die Versicherung demnach jederzeit kontaktiert werden. Diese Form der Versicherung eignet sich vor allem für Reisende, die ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs sind und dementsprechend den rundum Schutz benötigen. Im Schadensfall wird auf Wunsch ein Ersatzfahrrad zur Verfügung gestellt. Bei Diebstahl erstattet die Versicherung den aktuellen Zeitwert des Fahrrads. Bei Unfällen wird auch Hilfe bei der Rettung geboten. Für alle, die sich komplett absichern wollen, ist diese Variante am besten.

    Kombinierte Fahrradversicherung für Reisen

    Die kombinierte Fahrradversicherung bietet die Möglichkeit, dass die Elemente der Versicherung je nach Bedarf ausgewählt werden können. Die Fahrradversicherung kann demnach mit einer Auslandsreisekranken-, Reiserücktrittskosten-/Reiseabbruchs- oder einer Reiseunfallversicherung kombiniert werden. Die Versicherung ist für klassische Fahrräder und E-Bikes geeignet.

    Es sind Diebstahl, Pannen, Unfälle und Beschädigung versichert. Die Versicherung ist aufgrund ihres Kombinationspakets nur 21 Tage gültig jedoch auf der ganzen Welt nutzbar. Auch hier wird im Schadensfall eine Entschädigung geleistet.

    Fahrradversicherung

    Eine Fahrradversicherung muss nicht speziell für Reisen abgeschlossen werden. Viele nutzen sie auch als Zusatzversicherung, um sich im Alltag vor Diebstählen und Unfällen zu schützen. Sie ist besonders praktisch, da sie nicht extra vor einer Reise abgeschlossen werden muss. Zudem ist die Versicherung für 45 Tage auch im Ausland gültig. Sie umfasst ein Versicherungspaket aus einer Fahrrad-Diebstahl-, einer Fahrrad-Reisegepäck-, einer Fahrrad-Reiseunfall- und einer Fahrrad-Reisehaftpflichtversicherung.

    Für alle Fahrradreisenden ist eine Versicherung eine gute Option. Pannen und Unfälle können jederzeit passieren. Zudem sind die Versicherungsbeiträge sehr gering, sodass auch bei Nichtnutzung kaum ein Verlust entsteht. Im Gegenzug erspart man sich Ärger und Unkosten falls das Fahrrad beschädigt wird oder abhandenkommt.