Tag Archive: Nachtzeitklausel

  1. Fahrradversicherungen – wichtige Vertragsklauseln

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    Früher waren Fahrräder einfache Fortbewegungsmittel, die es in drei Varianten gab. Das klassische Damen- oder Herrenfahrrad, das Klapprad für Kinder sowie das Rennrad für sportlich Begeisterte. Außer dem Rennrad waren die klassischen Fahrräder günstig in der Anschaffung.

    Heute gibt es für jede Nutzungsform das passende Gefährt: Citybikes, Mountainbikes, Trekkingräder, Rennräder, Klappräder für Pendler, Pedelecs, E-Bikes. Alles ein wenig teurer. Wenn diese Räder gestohlen oder beschädigt werden, ist der Schaden für die Besitzer groß. Fahrradversicherungen können hier vor den kapitalsten Schäden schützen.
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  2. Das Fahrrad versichern in der Hausratversicherung

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    Der Zusatzschutz: Fahrraddiebstahl

    Der Zusatzschutz Fahrraddiebstahl, der das Fahrrad auch dann versichert, wenn es nicht in einem geschlossenen Raum steht, kostet für ein 1.000 Euro Rad etwa 30 bis 40 Euro im Jahr. Er gilt bis zu einem Maximalbetrag, der meist ein Prozent der Versicherungssumme ausmacht. Bei 65.000 Euro sind das maximal 650 Euro, wenn das Rad gestohlen wird. Bei teuren Rädern ist der Schutz vor allem dann sinnvoll, wenn mehr als ein Rad im Haushalt ist. Der Versicherungsschutz gilt dabei nicht pro Rad sondern pro Versicherungsfall.

    Gestohlen wird auch am helllichten Tag

    Sitzt eine Familie beispielsweise bei einem Ausflug im Café und vier Räder werden gestohlen, sind lediglich 650 Euro fällig. Bei einigen Versicherungen gibt es eine sogenannte Nachtzeitklausel, das heißt, der Schutz gilt in der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr nur, wenn man das Rad noch genutzt hat, beispielsweise es vor einem Kino parkte. Besitzer älterer Verträge sollten das besonders nachprüfen.

    Ein Vorteil der Hausratpolice ist, dass alle Fahrräder der Familie versichert sind, der Nachteil: Wenn es öfter passiert, kann der Versicherer kündigen und zwar nicht den Zusatz, sondern die gesamte Police. Dann wird es nicht so einfach, eine neue Hausratversicherung zu finden. Zudem ist der Zusatz in Städten mit einem bekannt hohen Diebstahlrisiko sehr teuer, wie zum Beispiel in Münster, die Hochburg für Fahrraddiebe. Ein 2.500 Euro Rad kann dann schon mal 350 Euro pro Jahr kosten. In Wuppertal ist es preiswerter. Vor allem Besitzer eines E-Bikes sollten prüfen, ob der Versicherungsschutz „Fahrrad“ das E-Bike einschließt.

    Teure Räder versichern – es lohnt sich fast immer

    Spezialtarife sind bei teuren Fahrrädern lohnenswert, weil sie nicht nur den Ersatz nach Diebstahl, sondern auch nach Unfällen einschließen. Allerdings muss jedes Rad einzeln versichert werden. Das muss je nach Wohnort nicht teurer werden als der Zusatz in der Hausratversicherung. Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass das Rad wie vorgeschrieben gesichert ist. Es muss draußen an einem ortsfesten Gegenstand wie einer Laterne angeschlossen werden. Viele Anbieter schreiben sogar den Hersteller der Fahrradschlösser vor.

    Das Fahrrad als Inventar schützen

    Die Hausratversicherung ersetzt das zum Hausrat gehörende Fahrrad, wenn es bei einem Einbruch aus dem Haus oder der Garage verschwindet oder durch Feuer beschädigt wird. Gegen einen Mehrbetrag bietet die Versicherung den Schutz auch gegen einfachen Diebstahl, wenn das Rad draußen nur mit einem Fahrradschloss gesichert war, oft sogar bei einem Diebstahl in der Nacht. Im Zusatzschutz lassen sich alle Fahrräder des Haushalts bis zu 10 Prozent der Versicherungssumme zum Neuwert versichern.

  3. Fahrradversicherungen und was man beachten sollte

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    Auch Radurlaube boomen. Egal, ob entlang der Elbe im Norden, der Donau-Radwanderweg bis zur österreichischen Metropole Wien oder die Alpenüberquerung bis zum Gardasee – elektrisch unterstützt schafft das auch jeder durchschnittlich trainierte Radler.

    Wem sein Fahrrad lieb und teuer ist, der möchte es im Diebstahl- oder Beschädigungsfall absichern. Der Versicherungsmarkt für Fahrräder ist groß. Im Gegensatz zur Pkw-Versicherung gibt es bei den Fahrrad-Versicherungen kaum die Möglichkeit, Haftpflicht und Kasko-Versicherung zu kombinieren, aber Versicherungen erkennen zunehmend den Bedarf hier geeigneten Schutz anzubieten.

    Fahrradversicherungen – wo liegen die Unterschiede?

    Zunächst ist relevant, ob das Fahrrad innerhalb der Hausratversicherung oder über eine Fahrradversicherung abgesichert wird.

    Bei der Hausratversicherung dient die Größe der Wohnung oder des Hauses als Berechnungsgrundlage. Das Fahrrad wird mit seinem Neuwert eingerechnet. Vorteile: ist im Gesamtpaket Hausrat enthalten, sind alle Fahrräder im Haushalt abgesichert. Nachteil: Versicherungsumfang (reiner Diebstahlschutz, meist Absicherung nur im abgeschlossenen oder beaufsichtigten Bereich, oft mit Nachtzeitklauseln = Einschränkung des Versicherungsschutzes zwischen 22 Uhr und 6 Uhr).

    Bei Fahrradversicherungen wird der Neuwert versichert. Hier kann Teilkasko- oder Vollkaskoschutz gewählt werden. Vorteil: erweiterter Versicherungsumfang. Nachteil: jedes Fahrrad muss einzeln versichert werden.

    Fahrradversicherungen – Leistungsumfang

    Bei Fahrradversicherungen gilt, den Leistungsumfang genau zu vergleichen. Während bei allen Versicherungen der Diebstahlschutz inkludiert ist, gibt es bei Vandalismus Unterschiede. Wird nicht das komplette Rad gestohlen, sondern werden nur Teile davon entfernt, müssen für den Kostenersatz eventuell Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel für festverbautes Zubehör. Bei den Bedingungen gilt es genau zu prüfen, ob nachträgliche Ausrüstungen im Versicherungsschutz enthalten sind.

    Praktisch alle Versicherungen bieten eine Wertgarantie. Der Neuwert/Wiederbeschaffungswert des Fahrrads wird erstattet. Bei Reparaturen sollte geprüft werden, ob sie bei einem Vertragshändler durchzuführen sind. Hier auch beachten, ob eine Höchstentschädigung (zum Beispiel 2.000 Euro) und ein Höchstalter aufgeführt sind. Viele Versicherer bieten bereits einen Schutz bei Auslandsreisen an. Hier aber genau nachlesen, ob alle gewünschten Länder aufgeführt sind. Eine Nachtzeitzeitklausel ist bei speziellen Fahrradversicherungen nicht mehr üblich.

    Für Pedelecs gibt es spezielle Versicherungen, die auch Akku-Defekte, Elektroschäden und Materialfehler abdecken.

    Fahrrad richtig versichern – aber wie?

    Wer ein Fahrrad im Neuwert von unter 500 Euro hat und auf dieses angewiesen ist, kann es über die Hausratversicherung absichern. Eine Fahrradversicherung lohnt sich bei hochpreisigen Rädern.

    Vor der Entscheidung, ob und wie das Fahrrad versichert werden soll, steht die Überlegung, wie oft und wo das Fahrrad genutzt wird. Vor allem auch, wo es abgestellt wird. Was kostet ein neues Fahrrad im Vergleich zur Versicherung?

    Fahrradversicherung – Laufzeit und Kündigung

    Bei einem Schadensfall oder bei einer Beitragserhöhung kann die Fahrradversicherung sofort gekündigt werden. In der Regel beträgt die Laufzeit ein Jahr und die Kündigungsfrist drei Monate zu Laufzeitende.

    Fahrradversicherungen – Kosten

    Wird das Fahrrad über die Hausratversicherung abgesichert, ist dies meist mit Mehrkosten von ca. 50 Euro im Jahr verbunden. Eine Fahrradversicherung kostet, je nach Neuwert, zwischen 15 Euro und knapp 200 Euro im Jahr.

    Um den individuell optimalen Versicherungsschutz zum günstigsten Preis zu finden, sollte ein kostenloser Online Vergleich genutzt werden. Hier können die individuellen Prämissen eingegeben und anhand des Ergebnisses, das optimale Angebot gefiltert werden.

    Spezielle Fahrradversicherungen sind bei hochwertigen Rädern empfehlenswert. Wichtig beim Abschluss einer Fahrradversicherung ist ein genauer Vergleich der Konditionen. Neben dem Leistungsumfang muss unbedingt auf die Voraussetzungen für den Leistungsfall geachtet werden. Bei Fahrrädern bis 500 Euro genügt ein Einschluss in die Hausratversicherung.