Das Cityhopper von Kettler – Einkaufsrad im Westentaschenformat

Das Familienunternehmen Kettler steht wie kaum ein anderes Unternehmen für Produkte aus dem Bereich Haus, Garten und Sport. Unvergessen sind Fahrzeuge, wie das legendäre Kettcar, was heute noch als Gattungsbegriff für vierrädrige Kinderautos gehandelt wird. Neben Gartenschaukeln, Trampolinen, Klettergerüsten und allerlei anderen Sport- und Trainingsgeräten, verbindet man das Unternehmen aber auch mit hochwertigen Fahrrädern.

Mit einem besonders kleinen Fahrradwinzling namens „Cityhopper“, schaffte man aber eine völlig neue Fahrradart, dem des Einkaufsrades und sorgte für entsprechende Aufruhr bei anderen Fahrradherstellern, die bis dato immer mal wieder versucht haben das Klapprad wieder neu aufzulegen.

Der Cityhopper – belächelt und geliebt

An diesem Winzling schieden sich schon immer die Geister. Kleiner, als alles was man bisher kannte, besetzte der Cityhopper eine Nische und schaffte ein völlig neues Fahrradkonzept.

Der Cityhopper von Kettler ist in der Tat in seinen Abmessungen klein und vom Gewicht leicht. Mit seinem Aluunterbau aus Doppelrohr lässt sich das Rad bequem für kleinere Strecken benutzen. Der Weg zur U- Bahn oder dem Bus lässt sich so leicht bewältigen, und dank der geringen Abmessungen kann der Cityhopper in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden.

XXL-Lastenträger

Dabei ist das Rad imstande Lasten über geringe Strecken von A nach B zu transportieren, denn sein XXL Gepäckträger aus schwarzem, durchbrochenen Kunststoff der optional im Frontbereich installiert werden kann, trägt schwere und auch unhandliche Lasten.

Durch das verbaute 12,5 Zoll Vorderrad und 16 Zoll Hinterrad verfügt der Hopper über eine brillante Kraftübertragung und lässt sich demnach leicht fahren und manövrieren.
Beim Transport im Kofferraum eines PKW lassen sich die Räder schnell und einfach abmontieren, sodass dieses Gefährt nahezu überall Platz findet.

Aluminiumkonstruktion – klein, leicht, stabil

Das Alurad im silbernen Vintage – Stil der 70er und 80 Jahre eignet sich perfekt als Zweitrad, zur Überbrückung von kleineren Strecken, als Rad für die Ferien und den Campingurlaub, aber auch für Einkäufe in der City.

Das Rad ist leicht, äußerst handlich und kann, wegen seines geringen Eigengewichts, Bordsteinkanten und andere Unebenheiten auf der Straße einfach überbrücken, ohne dass es beim Fahrer eines großen Kraftaufwandes bedarf.

Ein Cityhopper für jedes Alter

Ist der Cityhopper nun ein vollwertiges Fahrrad, das aus guten Gründen kleiner ausgefallen ist, aber dennoch ernst zu nehmen ist oder doch ein Spielzeug?

Wenn man sieht, wie Generationen auf diesem Rad zum Einkaufen gefahren sind, kann man sagen, dass der Cityhopper alles kann und alle guten Tugenden eines Fahrrades miteinander vereinen kann – nur ein wenig kompakter.

Ausstattung und Komfort

Es wurden zum einfachen und bequemen Fahren Aero Coronado Kurbeln verbaut, die aus der Rennradtechnik bekannt sind. Sie garantieren einen leichten, runden und zügigen Lauf. Der Kettenkasten wurde hier voll verkleidet, damit der Fahrer nicht in der Kette hängenbleibt oder sein Hosen verschmutzt.

Mit dem Cityhopper steht selbst einem Ausflug ins Grüne mit Picknickkorb nichts im Wege, denn Gepäck und ein Korb passen sehr komfortabel und sicher auf den großzügigen Gepäckträger.

Hinzu kommt, dass die Verkleidung des Kettenkastens zu einem unfallfreien Fahren beitragt, weil keine Bekleidungsstücke in die laufende Kette gelangen können, was ein häufiger Grund für schwere Stürze ist. Der hintere Gepäckträger besteht aus schwarzem Kunststoff und ist fest verankert.

Dieses Einkaufsrad gehört ohne Zweifel zu einem der schrillsten, und dabei handlichsten Rädern, die der Fahrradmarkt hervorgebracht hat. Das Fahrrad ist oft gefertigt worden und dementsprechend groß ist auch das Angebot an gut erhaltenen Rädern auf dem Gebrauchtmarkt. Gute Räder sind bereits ab rund 100 Euro erhältlich.

Ein Blick auf den Rahmen lohnt hier immer, denn nicht immer sind die Aluminiumrahmen verlustfrei über die Jahre gekommen. Hier zeigen sich teils Haarrisse am Rahmen, die sich zu größeren Schäden ausweiten können. Die zahlreichen Plastikteile am Fahrrad sollten ebenfalls auf Risse überprüft werden, da hier und da auch Rissen dort vorkommen können.

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