Der Radweg von den Dolomiten nach Venedig

Der Startort der attraktiven Radreise beginnt in den wunderschönen Dolomiten, die im Jahre 2009 zum Weltnaturerbe deklariert wurden. Die Reisedauer beträgt acht Tage und die Strecke begeistert mit dem Hochpustertal, welches den Eingang zu den Dolomiten darstellt.

Anschließend wird zu einem exklusiven Bergsportzentrum nach Cortina d’Ampezzo geradelt bis hin zu dem Geburtsort von Tiziano Vecellio, einem der bekanntesten Maler der Renaissance. Von Pieve di Cadore geht es weiter nach Süden wo sich das delikate Prosecco Anbaugebiet Valdobbiadenene präsentiert. Nach einer Verkostung des köstlichen weißen Schaumweins überquert man die Po-Ebene mit dem Fahrrad und sieht die berühmte Villa Barbaro in Maser. Zielort ist die romantische Lagunenstadt Venedig, die sehr faszinierend ist. So könnte die Ausgestaltung einer schönen Etappe aussehen.

Etappenplanung

Tag 1: Bozen

Anreise mit dem Rad. Die Hauptstadt Südtirols ist ein wichtiger Drehpunkt für Wirtschaft und Tourismus. Bozens Altstadt ist faszinierend und wunderschön.

Tag 2: Bozen/Bruneck / Toblach (30 Kilometer)

Der Radweg startet von dem lebendigen Städtchen Bruneck. Mit sanfter Steigung wird entlang des Flusses Rienz Richtung Toblach geradelt. Es gibt die Möglichkeit mittels Umleitung den Pragser Wildsee zu sehen oder bis nach Toblach weiter zu fahren.

Tag 3: Toblach/ Cadore Tal (45/65 Kilometer)

Am Tag drei führt der Streckenverlauf vom Pustertal in das Höhlensteintal, welches mit den berühmten „Drei Zinnen von Lavaredo“ begeistert. Der Cimabanche-Pass wird mittels sanftem Aufstieg erreicht. Die Abfahrt gelingt ebenfalls ohne Mühe bis nach Cortina und weiter ins Cadore Tal.

Tag 4: Cadore Tal/Belluno (65/45 Kilometer)

Die Strecke verläuft wie des Flusses Piave, der an die Soldaten des Ersten Weltkrieges erinnert. Am Ende der Fahrrad Etappe befindet sich Belluno.

Tag 5: Belluno/Valdobbiadene (60 Kilometer)

Nach dem Piavetal geht es seitlich des Nationalparks der Belluneser Dolomiten bergauf. Vom Fahrradmuseum in Cesiomaggiore verläuft die Strecke bergab bis Busche nach Valdobbiadene, wo etwa 4500 Quadratmeter Weinberge die Landschaft prägen.

Tag 6: Valdobbiadene/ Treviso (65 Kilometer)

Der abwechslungsreiche Radweg, der den Fluss Piave überquert, verläuft zwischen Weinbergen und Feldern. An den Hügeln entlang geht es bergauf bis zu einem kleinen italienischen Dorf namens Asolo. Die berühmte Villa Barbaro in Maser bietet sich als kleineres Ausflugsziel entlang der Strecke an. Ziel am Tag sechs ist Treviso, eine Stadt, die von Wasser umgeben ist und ihren ganz eigenen Charme aufweist.

Tag 7: Treviso/Mestre/Venedig (45 Kilometer)

Von Treviso gilt es dem Verlauf von Sile bis Casale zu folgen. Dabei gibt es den Frachtschiff-Friedhof „Cimitero dei Burci“ zu sehen. Zielort ist das romantische Venedig mit seinen kleinen Gassen und Kanälen.

Tag 8: Mestre/Venedig

Die Abreise steht am achten Tag an und kaum einer der Radreisenden möchte dieses Naturerlebnis auf einem der schönsten Radwege Italiens missen.

Tourenprofil

Der gesamte Radweg von den Dolomiten bis nach Venedig hat eine Länge von 315 Kilometern. Davon sind 82 Prozent der Straßen befestigt. Das Höhenprofil bergauf beträgt 2300 Meter. Der größte Teil der Radtour findet auf festen Radwegen und befahrenen Nebenstraßen statt. Ganz selten wird auf unbefestigten Wegen in gutem Zustand geradelt. Der Hauptteil der Strecke ist Flachland mit leichten Steigungen.

Diese Fahrradtour eignet sich perfekt für all diejenigen, die bereits Raderfahrung haben.

Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Fahrradstrecke

Die wunderschöne Bergkulisse der Dolomiten bleibt unvergessen, ebenso wie der atemberaubende Anblick der Drei Zinnen, der bekannten Felsformation. Da der Radweg unter anderem auf der Trasse der ehemaligen Dolomiten-Eisenbahn verläuft, ist dies alleine bereits eine Sehenswürdigkeit. Die Prosecco Verkostung, sowie Cortina d’Ampezzo, das Herz der Dolomiten und die Modestadt Treviso sprechen für diese Radtour. Ebenfalls die Lagunenstadt Venedig der Zielort ist eine echte Sehenswürdigkeit und machen diese Radtour zu etwas ganz Besonderem.

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