Wechselkennzeichen

Wer über verschiedene Fahrzeuge verfügt, sie aber nicht gleichzeitig fährt, ist mit einem Wechselkennzeichen gut beraten. Dieses lässt sich ideal an das Zweitfahrzeug oder Ersatzfahrzeug anbringen. Somit bietet das Wechselkennzeichen Vorteile gegenüber normalen Kennzeichen.

Was ist ein Wechselkennzeichen?

Bei einem Wechselkennzeichen in Deutschland handelt es sich um ein austauschbares Nummernschild. Dieses lässt sich zwischen zwei Fahrzeugen hin- und herwechseln. Wichtig ist, dass nur ein Auto mit diesem Kennzeichen am Straßenverkehr teilnimmt. Es dürfen somit nicht zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit einem Kennzeichen auf den Straßen fahren. Das sollten Fahrzeugeigentümer sowie Fahrzeughalter unbedingt bedenken. Andernfalls kann es zu Bußgeldern kommen oder der Versicherungsschutz verfallen.

Wie setzt es sich zusammen?

Das Wechselkennzeichen am Motorrad oder Auto besteht aus zwei Teilen. Der linke Part lässt sich nach Bedarf auswechseln. Der rechte Teil muss fest am Fahrzeug sitzen. Das gilt auch für Elektroautos oder Hybridautos.

Ein Wechselnummernschild zeichnet sich durch den Buchstaben „W“ aus. Es sitzt an der Stelle, wo sich üblicherweise die Prüfplakette befindet. Neben der Erkennungsnummer ist ebenso eine Prüfplakette vorhanden. So kannst du deutlich Kosten einsparen.

Für wie viele Fahrzeuge gibt es das Wechselkennzeichen?

In Deutschland lassen sich Wechselkennzeichen an zugelassene Fahrzeuge unterschiedlicher Art anbringen. Dazu zählen die Fahrzeugklassen M, L sowie O1.

Allerdings kann das Kennzeichen nur für zwei Fahrzeuge einer Art Verwendung finden. Ein Motorrad und ein Auto können sich hingegen keine Wechselnummer teilen. Das liegt den unterschiedlichen Fahrzeugklassen zugrunde.

Wichtig: Es lassen sich nur Fahrzeuge mit gültiger Zulassung mit einem Wechselkennzeichen versehen. Ausgeschlossen sind dabei Saisonkennzeichen, Kurzkennzeichen, rote Kennzeichen sowie Ausfuhrkennzeichen.

Wechselkennzeichen

Für welche Kfz gibt es das Doppelkennzeichen?

Das Doppelkennzeichen kommt für viele Kfz in Frage. So ist das Wechselkennzeichen für Pkw zur Personenförderung mit maximal acht Sitzplätzen empfehlenswert. Das Kfz-Wechselkennzeichen ist ebenso für Krafträder, Leichtkrafträder oder Elektrofahrzeuge geeignet.

Auch Anhänger können vom Wechselnummernschild profitieren. Wichtig ist, dass die Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse entsprechen. So hat das Wechselkennzeichen seine Vorteile und Nachteile.

Wann darfst du ein Wechselkennzeichen nutzen?

Eine gültige Autoversicherung ist für das Wechselkennzeichen maßgeblich. Ohne eine Kfz-Versicherung kann somit das spezielle Kennzeichen nicht zum Einsatz kommen. Auch eine Zulassung mit Wechselkennzeichen ist nötig. Für die Wechselkennzeichen bieten Versicherungen jedoch gesonderte Tarife, die einen Blick lohnen.

Tipp: Bei Nichtbeachtung der gesetzlichen Vorschriften drohen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Für wen lohnt sich ein Wechselkennzeichen?

Diese Kennzeichen lohnen sich für Familien, die zwischen zwei Fahrzeugen wechseln wollen. Auch für Fahrzeugeigentümer, die eine Saisonzulassung für Cabrios planen, ist das Wechselnummernschild interessant.

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