Archive: Nov 2018

  1. Aerotuning im Radrennsport – Fahrräder im Windkanal

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    Für den sportlichen Erfolg ist längst nicht mehr nur die eigene sportliche Fähigkeit entscheidend. Das eingesetzte Material und Equipment hat einen immer größeren Einfluss auf den Erfolg. Schließlich geht es im Profisport meist um wenige Sekunden, die den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmachen. Diese wenige Sekunden können auf Materialunterschiede zurückgeführt werden, die sich mit Feintuning optimieren lassen. Eine entscheidende Rolle im Kampf um die Zehntelsekunden, spielt dabei
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  2. Gestohlenes Fahrrad gekauft – Folgen und rechtliche Konsequenzen

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    Erfahren Sie in diesem Artikel, mit welchen Folgen Sie rechnen müssen, wenn Sie ohne es zu wissen, ein gestohlenes Fahrrad erworben haben.

    Käufer müssen bei dem Kauf von gebrauchten Rädern stets auf der Hut sein. Es ist nicht selten, dass ein gebrauchtes Fahrrad zuvor gestohlen wurde. Ist dies der Fall, kann auch der unwissende Käufer rechtliche Probleme bekommen. Lesen Sie im Folgenden, welche Tipps Sie beim Fahrradkauf unbedingt beachten sollten.
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  3. Die Geschichte der Vuelta de Espana

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    Die Vuelta a Espana ist neben der Tour de France und dem Giro d’Italia eines der drei alljährlich in Europa stattfinden großen Radrennen. Der Streckenverlauf führt quer durch Spanien über Flachetappen, Mittel- und Hochgebirgsstrecken, aber auch in die Nachbarländer. Ein Highlight unter den Bergetappen ist der Anstieg auf den Alto de Angliru im Nordwesten Spaniens mit bis zu 24 Prozent Steigung.

    Auf einer Strecke von 12,55 Kilometern müssen die Fahrer über 1250 Höhenmeter überwinden. Diese Passage mit extrem schlechtem Straßenbelag gilt als eine der schwersten des Radsports überhaupt. Das Ziel der Spanienrundfahrt ist in aller Regel die Hauptstadt Madrid. Die Veranstalter sind stets bemüht ein herausforderndes Streckenprofil anzubieten.

    Die Anfänge der Vuelta

    Die erste Vuelta wurde im Jahre 1935 mit 14 Etappen ausgetragen, die der Belgier Gustaf Deloor gewann. Die Etappenlänge des allerersten Teilstücks von Madrid nach Valladolid betrug 185 Kilometer. Die Streckenlänge der gesamten Rundfahrt wies schon damals mehr als 3000 Kilometer auf. Es kam noch zu einer weiteren Veranstaltung im Folgejahr, die Deloor ebenfalls gänzlich dominierte, danach aber gab es Unterbrechungen bedingt durch die Wirren des Spanischen Bürgerkrieges, des Zweiten Weltkrieges und die daraus resultierende wirtschaftlich desolate Lage des Landes.

    Erst seit 1955 gab es in jedem Jahr eine Veranstaltung. Es nahmen im Laufe der Zeit immer mehr internationale Sportler teil. Das Rennen war während seiner Geschichte von einem Terroranschlag und diversen Dopingfällen überschattet. Aktuell gibt es neben der Gesamtwertung eine Punkte-, Kombinations-, Berg- und Mannschaftswertung. Die Regelungen der Wertungen und wer welches Trikot tragen darf, wurde mehrfach angepasst.

    Zur Geschichte gehören auch der Wechsel des Ausrichters und das mehrfache Verschieben der Veranstaltung innerhalb des Rennkalenders, um Überschneidungen mit der Tour de France und dem Giro d’Italia zu vermeiden. Die Vuelta konnte sich im Gegensatz zu den beiden Konkurrenzveranstaltungen erst nach dem Zweiten Weltkrieg etablieren.

    Bedeutende Teilnehmer an der Vuelta

    Auf der Siegerliste sind alle großen Namen des Radsports vertreten: Bernard Hinault und Eddy Merckx seien hier hervorgehoben. Bei der Zahl der Gesamtsiege führt der Spanier Roberto Heras mit vier Siegen. Es folgt sein Landsmann Alberto Contador und der Schweizer Tony, die je drei Mal Gesamtsieger waren. Der Schweizer Alex Zülle ist mit 45 Tagen derjenige mit der Zahl der meisten Tage im Führungstrikot. Überhaupt wurde die Rundfahrt meist von Spaniern dominiert, die ja anfangs auch den überwiegenden Anteil der Teilnehmer stellen.

    So führt Dellio Rodriguez, auch ein Spanier, bei der Zahl der meisten Etappensiege. Auch die Gebrüder Manuel und Emilio Rodriguez konnten die Radsportwelt begeistern, in dem sie die Fahrt im Jahre 1950 von Anfang bis zum Ende beherrschten und am Ende die ersten beiden Plätze belegten. Aus Deutschland waren Rudi Altig, Rolf Wolfsdohl und Jan Ullrich je einmal Gesamtsieger. Weitere bekannte deutsche Teilnehmer waren Klaus-Peter Thaler, Dietrich Thurau und Marcel Wüst. Monika Sattler, eine Ausnahmesportlerin vom RSV Stuttgart-Vaihingen war im Jahr 2018 die erste weibliche Teilnehmerin, die die Akkreditierung für die Vuelta schaffte.

  4. Das Leben und die Karriere des spanischen Radrennfahrers Federico Bahamontes

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    Wer sich die Geschichte der Tour de France und insbesondere die spanische Fahrradsportszene ansieht, wird zwangsläufig über einen Namen stolpern: den „Adler von Toledo“ – Federico Bahamontes. Besonders seine exzentrischen Auftritte im Profitrikot geben einigen Grund, das Leben und die Karriere dieses Mannes näher zu beleuchten.

    Karrierebeginn und Erfolge

    Im Jahre 1928 erblickte Bahamontes in Santo Domingo, in der Nähe von Toledo, das Licht der Welt. Hier soll er bereits in frühester Kindheit mit seinem Fahrrad den Weg zum Wochenmarkt in Toledo zurückgelegt haben und oftmals schwer bepackt gewesen sein. Dies wird in seiner Historie oft als der Grundstein seines späteren Erfolges genannt, denn ohne die schwere Beladung des Drahtesels soll er mit teils enormen Geschwindigkeiten die Berge und Pässe überwunden haben.

    14 Minuten Vorsprung am Berg!

    Zunächst im Amateursport beheimatet, fiel Bahamontes nicht immer mit Spitzenleistungen auf, wodurch er erst verhältnismäßig spät, im Jahre 1954 mit 25 Jahren, zu den Radsportprofis stieß. Bereits in diesem Jahr durfte er an seiner ersten Frankreich-Rundfahrt teilnehmen und sollte sogleich in die Geschichtsbücher der Tour-de-France eingehen. Während der 18. Etappe fuhr sich Bahamontes einen gewaltigen Vorsprung bei der Bergetappe heraus, sodass er mit einem Polster von 14 Minuten auf das Verfolgerfeld am Remeyère-Pass ankam.

    Am Berg konnte ihm keiner das Wasser reichen

    Immer wieder kommen die Geschichten auf, die Bahamontes Überlegenheit am Berg bekräftigten und teilweise ganze Fahrerfelder hinter Bahamontes zurückließen. Seither ranken sich diese Geschichten und Mythen um den „Adler von Toledo“. Die eine immer wieder erzählte Geschichte ist die eines Eis schleckenden Bahamontes, der sich während eines Rennens eine lange Pause gönnt.

    Einige Zeitzeugen behaupten Bahamontes hatte eine Beschädigung an seinem Rennrad erlitten, sodass er pausieren musste, um auf Reparaturhilfe zu warten. Andere behaupten er habe lediglich Durst verspürt. Übereinkommend wird jedoch berichtet, dass Bahamontes von seinem Rad stieg, einen Eisverkäufer am Streckenrand aufsuchte, genüsslich sein Eis verzehrte und erst nach Ankunft des Verfolgerfeldes die Abfahrt gemeinsam antrat.

    Sieger der Tour de France 1959

    Diese und weitere Geschichten regen zweifelsohne zum Schmunzeln an, brachten ihm jedoch auch einige Kritik ein, da er seinen Fokus oftmals lediglich auf die Bergwertungen legte, Gesamtsiege aber allzu oft aus den Augen verlor. Da Bahamontes in seiner aktiven Zeit die Bergetappen beherrschte wie kein Zweiter, wurde ihm der Spitzname „der Adler von Toledo“ zugesprochen.

    Die genannte Kritik ging jedoch nicht spurlos an ihm vorbei, sodass er im Jahre 1959 während der gesamten Tour-de-France, unter Zuhilfenahme anderer Fahrer die sich gegenseitig behinderten, die Konzentration hochhalten konnte und am Ende als erster spanischer Radprofi überhaupt, den Gesamtsieg einfahren konnte. Dies sollte auch der größte Titel seiner Karriere bleiben, da er die Frankreich-Tour kein weiteres Mal gewinnen konnte.

    Neben dieser größten Errungenschaft können folgende Meilensteine in seiner Vita vermerkt werden:

    • 6x Gewinn der Bergwertung der Tour-de-France (1954, 1958 + 1959, 1962 – 1964)
    • 7 gewonnene Etappen der Tour-de-France
    • 2 gewonnene Bergwertungen der Vuelta a España (1957 und 1958)
    • Sieger der Bergetappen beim Giro d’Italia 1956
    • 2x Sieger der Asturien-Rundfahrt 1955 und 1957
    • Spanischer Straßen-Meister 1958

    Vuelta de Espana

    Ein weiteres „Highlight“ seiner Karriere war die Vuelta a España, die er zwar nie gewinnen konnte, 1960 jedoch kurz davor stand. Er war auf dem besten Wege dorthin den Titel zu gewinnen, als die Rennleitung ein unfaires Spiel mit einem seiner Helfer trieb und diesen für die Tour suspendierte.

    Bahamontes konnte dies jedoch nicht akzeptieren und drohte mit Rennaufgabe, sollte das Urteil nicht zurückgenommen werden. Da sowohl die Rennleitung als auch Bahamontes stur blieben, sorgte der Radprofi für einen weiteren Skandal in seiner Karriere und ließ sich während des nächsten Rennens soweit zurückfallen, dass seine Zieleinfahrt erst eine Stunde nach dem Hauptfeld verbucht werden konnte. Damit brach er mit den Veranstaltern der Rundfahrt und sollte in der Folge auch nie mehr daran teilnehmen.

    Karriereende und Folgezeit

    1965 beendete der Adler von Toledo seine Profikarriere und wurde erfolgreicher Geschäftsmann im Bereich des Sportartikelvertriebes. Zudem organisierte er weiterhin einige Rad- und Etappenrennen in seiner Heimatregion. Erst nach Beendigung der Etappe der Vuelta de Toledo im Jahr 2015 überreichte er anderen Organisatoren das Zepter, was in seinem Alter von 87 Jahren nicht überraschend anmutet.

    Auch wenn Bahamontes nicht die große Anzahl an Titeln aufweisen kann, so ist er doch eine der markantesten und geschichtsträchtigsten Figuren des Profiradsports, insbesondere durch die vielen charakterstarken Entscheidungen die er während der Rennen traf.

  5. Fahrradscheinwerfer optimal einstellen – Leuchtweite und Blendfaktor

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    Eine moderne Fahrradbeleuchtung hat im Grunde so gar nichts mehr mit Funzeln und Dynamos älterer Baujahre zu tun. In vielen Punkten ist die Leuchtkraft ungleich höher und somit müssen auch entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, damit zu helle Leuchten den Gegenverkehr nicht blenden können. Fahrradfahrer, aber auch entgegenkommende PKW können von einer falsch eingestellten Fahrradbeleuchtung massiv beeinträchtigt werden.
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  6. Die Paketauslieferer setzen in der City zunehmend auf Lastenräder

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    In Zeiten des Dieselskandals und in denen Städte immer restriktiver bei der Erlaubnis für Fahrzeuge werden, suchen Lieferdienste nach alternativen Methoden, um Pakete zum Kunden zu bringen. Elektrofahrzeuge sind zwar vielversprechend, die Technologie ist allerdings noch sehr teuer und gerade für kleinere Lieferdienste nicht gerade effizient. So ist der Kauf eines Elektrofahrzeugs mit hohen Investitionskosten verbunden und die Instandhaltung ist bei dieser Art von Fahrzeugen noch relativ unerprobt.
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