Archive: Mai 2018

  1. Was können Sie tun, um Ihr Fahrrad effektiv gegen Diebstahl zu schützen?

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    Das Fahrrad – Effektiv vor Diebstahl schützen:

    • Die Prävention
    • Die Fahrradversicherung
    • Den Fahrradalarm
    • Die Fahrradkodierung

    Prävention ist Trumpf

    Das Beste wäre doch, wenn es nie zu einem Diebstahl eines Rades kommen würde. Das A & O ist das Sichern des Fahrrades bei Abwesenheit. Die meisten Fahrräder werden geklaut, wenn der Besitzer nur kurz abwesend ist. Sperrt man das Rad also an dem Rahmen des Rades an einen festen Gegenstand wie eine Laterne an, so wird das Diebstahlrisiko auf das Geringste minimiert.

    Der häufigste Fehler ist, dass das Schloss nicht korrekt eingerastet ist oder das Fahrrad so abgeschlossen ist, dass man es einfach wegtragen kann. Ebenso sollte man immer darauf achten, dass man das Rad, wenn möglich immer an Rahmen und einem Rad abschließt.

    Bikes versichern, aber richtig!

    Wir alle kennen die Kaskoversicherung für das Auto. So ähnlich funktioniert die Versicherung für das Fahrrad. Sollte ein Diebstahl vorliegen, so wird man von der Versicherung finanziell entschädigt. Sind die Räder in der Anschaffung teuer gewesen, lohnt sich der Blick in das Leistungsangebot der Versicherer.

    Alarm

    Ein Mittel, welches unmittelbar während des Diebstahls hilfreich sein könnte, ist der so genannte Fahrradalarm. Diese Art des Alarms gibt es in verschiedenen Variationen. Kombiniert mit Rücklicht oder auch als Schloss. Diese Vorrichtung erkennt die Bewegung des Rades und schlägt Alarm. Einfach, aber simpel. So wird man sofort aufmerksam, sobald sich jemand am Fahrrad zu schaffen macht. Sollte es dem Dieb dennoch gelingen, das Rad zu stehlen, so bringt der Alarm kaum mehr etwas, außer man besitzt einen mit Ortungsfunktion, was auch möglich ist.

    Kodierung von Rädern

    Eine sehr gute Möglichkeit, ein geklautes Fahrrad wieder zu bekommen, wenn es von der Polizei gefunden wurde ist die Fahrradkodierung. Mittels eines Lasers wir eine Nummer in den Rahmen des Rades gelasert. Anders jedoch, als bei der Rahmennummer ist diese Nummer in einem System mit Ihren persönlichen Daten hinterlegt. So kann das Fahrrad bei einem Fund Ihnen sofort zugeordnet werden.

    Im Zusammenspiel dieser einzelnen Maßnahmen, sei es nun die gute Fahrradversicherung, die Kodierung, der GPS-Tracker oder ein sehr gutes Fahrradschloss, minimieren Sie das Risiko bei einem Diebstahl auf den Kosten für die Neuanschaffung eines Rades sitzen zu bleiben.

  2. Fahrradortungssysteme – was Hersteller versprechen und was sie wirklich taugen

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    Suchen & Finden

    Da in Deutschland jährlich mehrere hundert tausend Fahrräder gestohlen werden, besteht ein großer Bedarf an wirklich technischen Neuerungen im Bereich des Diebstahlschutzes. Es wird damit geworben, dass die Kunden, deren Fahrrad gestohlen wurde, ihr Fahrrad bis auf wenige Meter Entfernung mit ihrem Smartphone lokalisieren können. Dafür wird automatisch ein Alarmsignal von einem eingebauten GPS-Sender auf das Gerät der Kunden geschickt.

    Der Kunde habe dabei laut der Hersteller ständig vollständige Kontrolle über sein Fahrrad. Er könne die Position des Fahrrades entweder einmalig oder in Intervallen überprüfen. Die Überprüfung in Intervallen hat den Vorteil, dass der Kunde stets kontrollieren kann, wenn sich sein Fahrrad gerade in Bewegung befindet. GPS-Tracker lassen sich mühelos am Fahrrad anbringen.

    Apps & Co.

    Viele Hersteller solcher Ortungssysteme bieten eigene Apps an, mit der man vollständige Kontrolle über das System erhält. Diese Apps bieten, je nach Modell und Hersteller, verschieden Funktionen. Bei manchen Apps ist es demnach möglich, genaue Karten zu betrachten und somit die genaue Position des Fahrrades einsehen zu können.

    Der Kunde hat außerdem den Vorteil, dass die Stromversorgung einiger GPS-Tracker vollständig über den Dynamo des Fahrrads läuft. Aus diesem Grund kann der GPS-Tracker bei kompletter Funktionstüchtigkeit am Fahrrad befestigt bleiben und muss ausschließlich zu Reparaturzwecken abgenommen werden. Das ist jedoch nicht bei allen Anbietern der Fall.

    Einige GPS-Tracker besitzen auch einen austauschbaren Akku, der nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden muss. Unbegrenzte Akkulaufzeit hat der Kunde auch, wenn der GPS-Tracker an einem E-Bike angeschlossen wird. Der Akku kann dabei direkt am Stromkabel des E-bikes angeschlossen werden und ermöglicht somit eine vollständige Stromversorgung.

    Fahrrad GPS orten

    GPS-Daten und die Polizei

    Eine verstärkte Nutzung von Ortungssystemen für Fahrräder ist allerdings nicht nur für den Fahrradbesitzer selbst eine große Hilfe. Auch die Polizei hat dadurch bessere Chancen den Dieb möglichst schnell zu fassen. Wenn die Polizei sofortigen Zugriff auf den GPS-Tracker erhält, wird ihr die Suche nach dem gestohlenen Fahrrad stark erleichtert. Die Kunden selbst können also der Polizei dabei helfen, möglichst schnell das gestohlene Fahrrad aufzuspüren.

    Wo habe ich mein Fahrrad geparkt?

    Ortungssysteme sind nicht nur bei Diebstahl funktional, sie können auch dazu dienen, wenn man mal den Weg zum Abstellort des Rades nicht finden kann. Diese Funktion kann sich als sehr sinnvoll erweisen, wenn man in unbekannten Ausflugsgebieten eine Radtour macht.

    Viele Vorteile, die die neuen Geräte miteinander vereinen und das bei wirklich attraktiven Preisen, die um die wirklich sehr guter konventioneller Schlösser liegen. Nachteil könnte aber hier einmal bei der Datensicherheit und dem Datenschutz liegen, denn so schnell Sie ein Fahrrad orten können, lässt es sich auch über technische Umwege dazu nutzen, um den Standort des Radfahrers zu tracken und immer dann auch zu sehen, wo der befindlich ist.

  3. Mit GPS & App hochwertige Fahrräder gegen Diebstahl schützen – Hightech am Zweirad

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    Ein smartes Schloss

    Was bei modernen Autos bereits zum Standard geworden ist, findet seit Kurzem ebenfalls bei Fahrradbesitzern großen Anklang: Smartphones als Schlüssel, die mithilfe einer App zum Entsperren der Fahrradsicherung dienen. Über Bluetooth wird das Schloss automatisch entriegelt, sobald sich der Besitzer nähert. Da sich der Diebstahlschutz selbstständig verriegelt, wenn der Fahrer sich mit seinem Smartphone entfernt, ist das Fahrrad auch geschützt, wenn der Besitzer einmal vergisst, abzusperren. Natürlich lässt sich das Schloss auch weiterhin manuell öffnen. Beispielsweise, wenn das Smartphone zu Hause bleibt oder mal nicht zur Hand ist.

    Gute Schlösser – immer eine gute Investition

    Als Faustregel geht man von rund zehn Prozent des Kaufpreises des Fahrrads, was in die Sicherung investiert werden sollte. In der Regel greift man zu einem hochwertigen Schloss, das einen potenziellen Dieb länger beschäftigen soll, denn alleine darum geht es bei der Absicherung eines Fahrrades – einen 100%-igen Schutz gibt es nicht. Mit Schlössern, die vom Vds empfohlen werden, trifft man sicherlich eine gute Wahl. Fahrradversicherungen sind bei hochwertigen Bikes, derzeit das, was wirklich schützt. GPS-Tracker und Alarmsysteme stellen derzeit in der Kombination zu einer Fahrradversicherung eine gute Kombination dar. Bestimmte Versicherungen bieten gerne diese Kombination an.

    Fahrraddiebe arbeiten bekanntlich unter Zeitdruck und dabei zählt jede Sekunde. Dem Faktor Zeit kommt demnach eine besondere Rolle zu. Je länger sich der Fahrraddieb also mit der Sicherung auseinandersetzen muss, umso wahrscheinlicher ist es, dass er sich ein neues Objekt sucht und von seiner Diebesbeute ablässt.

    Smarte Schlösser geben darüber hinaus oftmals eine Warnung an das Smartphone ab, wenn sich jemand an diesem zu schaffen macht. Im Zusammenspiel mit einem rund 100 Dezibel lauten Fahrradalarm ist das eine wirkungsvolle Kombination gegen Diebstahl.

    Drastisch, aber effektiv

    Eine ebenfalls hochwertige Sicherung bietet das Skunklock. Dieses setzt auf einen drastischen Stinktiergeruch, der abgegeben wird, sobald jemand versucht das Schloss gewaltsam zu öffnen. Im Abstand von einem halben Meter löst das Gasgemisch, das sich im Inneren des Fahrradschlosses befindet, eine Übelkeit aus, die zum Brechreiz führt. Im Test dieser Variante konnte keiner der Probanden diese Sicherung überwinden, ohne sich zu übergeben. Ob sich das ernsthaft durchsetzen kann, wird sich zeigen – eine gute Idee scheint es allemal zu sein.

    Abgesichert nach dem Diebstahl

    Ob die besonders dicke, ummantelte Kette, Schloss mit Smart-Lock oder Stinktiergeruch oder eines der derzeitig wohl viel versprechenden GPS-Tracker „Insect“, bei dem sich nach dem Alarm eine ganz Community auf die Suche nach dem geklauten Rad machen können, die große Auswahl, an dem was der Markt hergibt, macht die Entscheidung nicht einfacher. Wenn ein Dieb ein Fahrrad unbedingt klauen möchte, schafft er das auch. Besonders, wenn er gneug Zeit hat und ungestört „arbeiten“ kann.

    Der Peilsender

    Peilsender – es klingt erst einmal militärisch, aber möglicherweise ist ein Peilsender das, was man Dieben entgegensetzen sollte. Ohne eine Möglichkeit, das Fahrrad per GPS zu orten, liegt die Aufklärungsrate bei Fahrraddiebstählen bei fünf bis zwanzig Prozent. Je nachdem in welchem Bundesland der Drahtesel gestohlen wurde. Mit einem GPS-Tracker erhöht sich die Erfolgsquote signifikant.

    GPS-Daten & Aufklärungsquoten

    Ein Peilsender kann dabei in allerlei Varianten verbaut werden. Entweder ganz simpel als anschraubbares Plättchen, beispielsweise unter dem Sitz oder aber bereits eingebaut in Rücklicht oder Pedale. Damit sind die kleinen Helfer schwer zu entdecken und bieten mit der Funktionsweise ein probates Mittel, sein Bike nach dem Diebstahl zu orten und diese GPS-Daten dann in der Folge der Polizei zu übergeben. Nicht selten kommt es so zu immer spektakulären Erfolgen der Polizei, auf der Suche nach gestohlenen Rädern.

    Bluetooth & GPS

    Mit der App oder durch die Polizei kann der GPS-Tracker per Satellitenortung lokalisiert werden. Hierbei wird der Standort relativ genau auf einer Karte der Umgebung fortlaufend angezeigt. Damit kann das eigene Bike einfach wiedergefunden werden. Zudem gibt es Hersteller, die neben der Ortung über einen Satelliten auch eine Nahortung mit Bluetooth ermöglichen. Damit lässt sich das Fahrrad auch finden, wenn es in einem Keller abgestellt wurde.

    Insect – werden Sie zum Fahrradjäger

    Das Motto könnte lauten: „Auf zum fröhlichen Halali!“ Gejagt werden ab sofort dreiste Fahrraddiebe mit dem GPS-Tracker „Insect“.
    Insect ist eine Kombination aus Peilsender und Alarmanlage. Entfernt sich der Besitzer, schaltet sich das Gerät, in der Größe eines Textmarkers, vollautomatisch ein und überwacht das Fahrrad. Macht sich ein Dieb daran zu schaffen, ertönt ein 90 Dezibel lauter Alarm und eine Push-Benachrichtigung wird an das Smartphone des Besitzers gesendet. Zudem erhalten alle Fahrradjäger im Umkreis von 100 Metern ebenfalls eine Benachrichtigung. Die schnell wachsende Community zählt zwischenzeitlich mehr als 10.000 Mitglieder, die so Fahrraddieben den Garaus machen wollen.

  4. E-Bikes vor Diebstahl und Schäden schützen – „Wenn das wegkommt, dann schützt nur noch die Versicherung“

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    Auf die richtige Art des Sicherns kommt es an!

    Es genügt nicht, wenn Sie das Fahrradschloss nur an einem Vorder- oder Hinterrad befestigen. Der Dieb kann es so immer noch ohne größere Anstrengung wegtragen.
    Selbst dann, wenn Sie es nur am Vorderrad und zusätzlich noch an einem festen Gegenstand befestigen, kann es Ihnen passieren, dass Sie, wenn Sie zurückkommen, nur noch Ihr Vorderrad vorfinden. Eine hundertprozentige Garantie gegen Fahrraddiebstahl gibt es leider nicht. Deshalb sollten Sie also versuchen, Diebe so lange zu beschäftigen, dass sie von ihrem Vorhaben Abstand nehmen.

    Machen Sie es Dieben so schwer wie möglich!

    Schließen Sie Ihr Fahrrad stets am Rahmen an und hängen Sie dabei das Fahrradschloss so hoch wie möglich. Viele Fahrraddiebe benutzen einen Bolzenschneider. Hat das Schloss Bodenkontakt, so kann der Dieb diesen als Auflage für seinen Bolzenschneider benutzen und dann mit seinem Körpergewicht das Schloss viel leichter aufbrechen, als wenn er mit beiden Armen den erheblichen Kraftaufwand herbeiführen müsste.

    Akkus sind als Diebesgut sehr begehrt

    Auch Akkudiebstahl ist keine Seltenheit. Sie können einen Akkudiebstahl verhindern, indem Sie den Akku bei längerer Abwesenheit einfach mitnehmen. Wenn Sie mit dem E-Bike unterwegs sind und Rast machen möchten, versuchen Sie das Bike möglichst im Blickfeld zu behalten. In der Regel bieten Cafés, Gaststätten oder Restaurants ihren Gästen an, im Freien Platz zu nehmen.

    Die Nacht- und Nebelaktionen der Vandalen

    Vandalismus gibt es überall. Auch vor Fahrrädern machen Vandalen keinen Halt. Oft werden Fahrräder, die korrekt an Fahrradständern auf öffentlichen Plätzen abgeschlossen sind, in der Nacht durch Vandalismus beschädigt. Dabei sind schon ganze Fahrradgestelle aus ihrer Befestigung gerissen und auf die Räder geschmissen worden, so dass diese einen ganz beträchtlichen Schaden davontrugen.

    Ihr Fahrrad wurde gestohlen, was nun?

    Gleich nach dem Sie sich das E-Bike gekauft haben, sollten Sie dringend eine Rundum-Schutz- Versicherung als Vollkasko für Ihr Fahrrad abschließen. Denn nur bei Vollkasko tritt der volle Versicherungsschutz an Ihrem Fahrrad neben dem Schutz vor Diebstahl und Vandalismus auch bei einem Elektro-, Feuchtigkeits-, Akku- und Motorschaden ein. Die Steuerungsgeräte sind ebenfalls mitversichert. Wenn Sie nach dem Diebstahl zur Polizei gehen, nehmen Sie ein Foto, die Rechnung und den Fahrradpass mit. Dieses wichtige Dokument gibt Auskunft über seinen Besitzer, die Art des Rades und noch andere bedeutsame Erkennungszeichen. Im Fahrradpass ist auch die Rahmennummer eingetragen.

    In jedem Jahr werden in Deutschland mehr als eine viertel Million Fahrräder als vermisst gemeldet und gerade einmal zehn Prozent dieser Vermisstenanzeigen werden aufgeklärt. Deshalb ist die Chance, dass Sie Ihr E-Bike zurückbekommen sehr gering.

    Restwert

    Die Versicherung zahlt Ihnen bei Verlust nicht den Neuwert Ihres Bikes aus, sondern ermittelt dessen Restwert. Dieser wird aus dem Alter, Erhaltungszustand und der Akkuleistung ermittelt. Wenn Ihr E-Bike ein Jahr alt, gut erhalten ist und der Akku noch nahezu die volle Leistung bringt, dann beträgt der Restwert bei einem Neupreis von 2000 Euro noch etwa 1200 Euro.

    Bevor das Rad reparaturbedürftig wird

    Wenn Sie mit dem Rad täglich einige Kilometer zur Arbeit fahren oder oft in Ihrer Freizeit damit unterwegs sind, wird Ihnen mit dem Fahrrad Reparaturschutz gründlich geholfen. Denn darunter fallen die Verschleiß-Reparaturen bei den Schläuchen, Reifen, Bremsbelägen und Ketten. Sogar die Kosten für Schäden durch nachlässige Handhabung und Unfallschäden werden beim Fahrrad Reparaturschutz übernommen. So kommen keine unvorhergesehenen Reparaturkosten auf Sie zu.

  5. Das Fahrrad versichern in der Hausratversicherung

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    Der Zusatzschutz: Fahrraddiebstahl

    Der Zusatzschutz Fahrraddiebstahl, der das Fahrrad auch dann versichert, wenn es nicht in einem geschlossenen Raum steht, kostet für ein 1.000 Euro Rad etwa 30 bis 40 Euro im Jahr. Er gilt bis zu einem Maximalbetrag, der meist ein Prozent der Versicherungssumme ausmacht. Bei 65.000 Euro sind das maximal 650 Euro, wenn das Rad gestohlen wird. Bei teuren Rädern ist der Schutz vor allem dann sinnvoll, wenn mehr als ein Rad im Haushalt ist. Der Versicherungsschutz gilt dabei nicht pro Rad sondern pro Versicherungsfall.

    Gestohlen wird auch am helllichten Tag

    Sitzt eine Familie beispielsweise bei einem Ausflug im Café und vier Räder werden gestohlen, sind lediglich 650 Euro fällig. Bei einigen Versicherungen gibt es eine sogenannte Nachtzeitklausel, das heißt, der Schutz gilt in der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr nur, wenn man das Rad noch genutzt hat, beispielsweise es vor einem Kino parkte. Besitzer älterer Verträge sollten das besonders nachprüfen.

    Ein Vorteil der Hausratpolice ist, dass alle Fahrräder der Familie versichert sind, der Nachteil: Wenn es öfter passiert, kann der Versicherer kündigen und zwar nicht den Zusatz, sondern die gesamte Police. Dann wird es nicht so einfach, eine neue Hausratversicherung zu finden. Zudem ist der Zusatz in Städten mit einem bekannt hohen Diebstahlrisiko sehr teuer, wie zum Beispiel in Münster, die Hochburg für Fahrraddiebe. Ein 2.500 Euro Rad kann dann schon mal 350 Euro pro Jahr kosten. In Wuppertal ist es preiswerter. Vor allem Besitzer eines E-Bikes sollten prüfen, ob der Versicherungsschutz „Fahrrad“ das E-Bike einschließt.

    Teure Räder versichern – es lohnt sich fast immer

    Spezialtarife sind bei teuren Fahrrädern lohnenswert, weil sie nicht nur den Ersatz nach Diebstahl, sondern auch nach Unfällen einschließen. Allerdings muss jedes Rad einzeln versichert werden. Das muss je nach Wohnort nicht teurer werden als der Zusatz in der Hausratversicherung. Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass das Rad wie vorgeschrieben gesichert ist. Es muss draußen an einem ortsfesten Gegenstand wie einer Laterne angeschlossen werden. Viele Anbieter schreiben sogar den Hersteller der Fahrradschlösser vor.

    Das Fahrrad als Inventar schützen

    Die Hausratversicherung ersetzt das zum Hausrat gehörende Fahrrad, wenn es bei einem Einbruch aus dem Haus oder der Garage verschwindet oder durch Feuer beschädigt wird. Gegen einen Mehrbetrag bietet die Versicherung den Schutz auch gegen einfachen Diebstahl, wenn das Rad draußen nur mit einem Fahrradschloss gesichert war, oft sogar bei einem Diebstahl in der Nacht. Im Zusatzschutz lassen sich alle Fahrräder des Haushalts bis zu 10 Prozent der Versicherungssumme zum Neuwert versichern.

  6. Fahrradversicherungen und was man beachten sollte

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    Auch Radurlaube boomen. Egal, ob entlang der Elbe im Norden, der Donau-Radwanderweg bis zur österreichischen Metropole Wien oder die Alpenüberquerung bis zum Gardasee – elektrisch unterstützt schafft das auch jeder durchschnittlich trainierte Radler.

    Wem sein Fahrrad lieb und teuer ist, der möchte es im Diebstahl- oder Beschädigungsfall absichern. Der Versicherungsmarkt für Fahrräder ist groß. Im Gegensatz zur Pkw-Versicherung gibt es bei den Fahrrad-Versicherungen kaum die Möglichkeit, Haftpflicht und Kasko-Versicherung zu kombinieren, aber Versicherungen erkennen zunehmend den Bedarf hier geeigneten Schutz anzubieten.

    Fahrradversicherungen – wo liegen die Unterschiede?

    Zunächst ist relevant, ob das Fahrrad innerhalb der Hausratversicherung oder über eine Fahrradversicherung abgesichert wird.

    Bei der Hausratversicherung dient die Größe der Wohnung oder des Hauses als Berechnungsgrundlage. Das Fahrrad wird mit seinem Neuwert eingerechnet. Vorteile: ist im Gesamtpaket Hausrat enthalten, sind alle Fahrräder im Haushalt abgesichert. Nachteil: Versicherungsumfang (reiner Diebstahlschutz, meist Absicherung nur im abgeschlossenen oder beaufsichtigten Bereich, oft mit Nachtzeitklauseln = Einschränkung des Versicherungsschutzes zwischen 22 Uhr und 6 Uhr).

    Bei Fahrradversicherungen wird der Neuwert versichert. Hier kann Teilkasko- oder Vollkaskoschutz gewählt werden. Vorteil: erweiterter Versicherungsumfang. Nachteil: jedes Fahrrad muss einzeln versichert werden.

    Fahrradversicherungen – Leistungsumfang

    Bei Fahrradversicherungen gilt, den Leistungsumfang genau zu vergleichen. Während bei allen Versicherungen der Diebstahlschutz inkludiert ist, gibt es bei Vandalismus Unterschiede. Wird nicht das komplette Rad gestohlen, sondern werden nur Teile davon entfernt, müssen für den Kostenersatz eventuell Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel für festverbautes Zubehör. Bei den Bedingungen gilt es genau zu prüfen, ob nachträgliche Ausrüstungen im Versicherungsschutz enthalten sind.

    Praktisch alle Versicherungen bieten eine Wertgarantie. Der Neuwert/Wiederbeschaffungswert des Fahrrads wird erstattet. Bei Reparaturen sollte geprüft werden, ob sie bei einem Vertragshändler durchzuführen sind. Hier auch beachten, ob eine Höchstentschädigung (zum Beispiel 2.000 Euro) und ein Höchstalter aufgeführt sind. Viele Versicherer bieten bereits einen Schutz bei Auslandsreisen an. Hier aber genau nachlesen, ob alle gewünschten Länder aufgeführt sind. Eine Nachtzeitzeitklausel ist bei speziellen Fahrradversicherungen nicht mehr üblich.

    Für Pedelecs gibt es spezielle Versicherungen, die auch Akku-Defekte, Elektroschäden und Materialfehler abdecken.

    Fahrrad richtig versichern – aber wie?

    Wer ein Fahrrad im Neuwert von unter 500 Euro hat und auf dieses angewiesen ist, kann es über die Hausratversicherung absichern. Eine Fahrradversicherung lohnt sich bei hochpreisigen Rädern.

    Vor der Entscheidung, ob und wie das Fahrrad versichert werden soll, steht die Überlegung, wie oft und wo das Fahrrad genutzt wird. Vor allem auch, wo es abgestellt wird. Was kostet ein neues Fahrrad im Vergleich zur Versicherung?

    Fahrradversicherung – Laufzeit und Kündigung

    Bei einem Schadensfall oder bei einer Beitragserhöhung kann die Fahrradversicherung sofort gekündigt werden. In der Regel beträgt die Laufzeit ein Jahr und die Kündigungsfrist drei Monate zu Laufzeitende.

    Fahrradversicherungen – Kosten

    Wird das Fahrrad über die Hausratversicherung abgesichert, ist dies meist mit Mehrkosten von ca. 50 Euro im Jahr verbunden. Eine Fahrradversicherung kostet, je nach Neuwert, zwischen 15 Euro und knapp 200 Euro im Jahr.

    Um den individuell optimalen Versicherungsschutz zum günstigsten Preis zu finden, sollte ein kostenloser Online Vergleich genutzt werden. Hier können die individuellen Prämissen eingegeben und anhand des Ergebnisses, das optimale Angebot gefiltert werden.

    Spezielle Fahrradversicherungen sind bei hochwertigen Rädern empfehlenswert. Wichtig beim Abschluss einer Fahrradversicherung ist ein genauer Vergleich der Konditionen. Neben dem Leistungsumfang muss unbedingt auf die Voraussetzungen für den Leistungsfall geachtet werden. Bei Fahrrädern bis 500 Euro genügt ein Einschluss in die Hausratversicherung.